BESW - Hufakademie

Hufpflege - Huftechnik - Hufbeschlag

Was ist Huftechnik ?

Ziele der Huftechnik

Huftechnik als Beruf

Marktlage in Huftechnik

Wie komme ich auf den Markt?

Das Bundesverfassungsgericht hat mit seinem Urteil zum Hufbeschlaggesetz indirekt „Huftechnik“ definiert. Darunter versteht man allen Hufschutz außer Eisenbeschlag. Hauptsächlich sind nach ihrer Beschaffenheit fünf Hufschutzarten zu unterscheiden:

Aluminiumhufschutz
Kunststoffhufschutz
Kombinationshufschutz
Klebeschuhe und
Kunsthorn
Die Hufschutzarten erklären sich selbst bis auf den Kombinationshufschutz. Darunter versteht man eine Kombination aus Metallkern mit einer nicht metallischen Ummantelung. Alle Kombinationen sind möglich: Kerne aus Aluminium oder Eisen mit Ummantelungen vorwiegend aus Kunststoff, manchmal noch aus Gummi. Entscheidend für die Zuordnung zur Huftechnik ist nicht die Befestigungsart – Nageln etwa. Dieses stellt ja nur eines der letzten Bearbeitungsstadien kurz vor dem Vernieten dar. Als Befestigungstechnik findet sich daher sowohl das Nageln, als auch das Kleben.

Einlagen und Polster sind nur Hilfsmittel, da sie nur mit anderen Hufschutzarten zusammen verwendet werde.

Eine Sonderstellung nehmen Hufschuhe ein. Obwohl sie nicht als Eisenbeschlag gelten können, gehören sie nicht zur Huftechnik, da sie nicht permanent verwendet werden. An der BESW Akademie erscheinen sie daher nicht im Huftechnik-Lehrplan. Vielmehr ist ihnen einen ein eigener Platz in der Hufpflege-Ausbildung eingeräumt.
Ausbildungsinhalte
Grundlage der Ausbildung ist die Prüfungsordnung Huftechnik. Diese findet sich zum download auf unserer website. Die darin beschriebenen Lehrgangsinhalte werden teilweise aufgeteilt und in sinnvoller Weise und Reihung zu sechs Kursblöcken zusammengefasst. Im Folgenden werden die Lehrgangsinhalte systematisch wiedergegeben.
Theoretischer Unterricht
Im theoretischen Unterricht werden folgende Themen aufbereitet:
Überblick über Ausbildung und Prüfung
Überblick Hufschutzarten
Werkzeugkunde
Gesundheitsvorsorge
Arbeitssicherheit
Schmiedetechniken Aluminium
Vertiefung Aluminium, Kunststoff, Kombihufschutz
Nageltypen
Gleitschutz
Kollektionsaluminium
Vertiefung Kunsthorn
Klebeschuhe
Platten, Polster
Kollektionsaluminium
Infoquellen
Dokumentation

Huferkrankungen und Huftechnik
Spat
Rehe
Arthrose
Schale
Vernagelung
Geschichte des Hufschutzes
Praktischer Unterricht
Die Huftechnik-Ausbildung besteht zum überwiegenden Teil aus praktischem Unterricht. Die Unterrichtstage erstrecken sich vom ersten bis zum letzten Kurs. Sie werden Schritt für Schritt unter Aufsicht erfahrener Huftechniker oder Hufbeschlagschmiede in die Huftechnik eingeführt. Gegen Ende der Ausbildung werden auch Prüfungssituationen simuliert.
Bevor Sie Huftechnik am Pferd anbringen üben Sie zunächst an Präparaten.
Großen Raum nimmt das Anpassen von Aluminiumhufschutz ein.
Dabei erlernen Sie auch die Herstellung eines Hufschutzes aus einem Stabalu.
Bestandteil der Prüfung ist die Vorlage einer Kollektion von Werkstücken des Aluminiumhufschutzes.
Ein Spezialtag ist dem Umgang mit Klebeschuhen, Kunsthorn und Polstern gewidmet.
Ausbilder in Ulm:

Christian Schösser
Anna Unger (Hufpflege, Huftechnik, Hufbeschlag)
Ausbilder in Osnabrück:

Uwe Kaczmarek
Thorsten Mahn
Anna Unger


Hinweis:
Für verbindliche Angaben über Ausbildungsinhalte und Prüfungsverfahren vergleiche die jeweiligen Ausbildungsverträge und Prüfungsordnungen.

Ausführliches Informationsmaterial per Post hier anfordern

 

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